
Sie sind Unternehmer/in oder Wissenschaftler/in?
Unternehmens- oder Institutsbesuche
Laden Sie ausgewählte Schulklassen beispielsweise zu bestimmten Themen aus dem Sachkundeunterricht oder die Physik-, Biologie- oder Chemiekurse Ihrer Partnerschule regelmäßig in Ihr Unternehmen bzw. Institut ein. Zeigen Sie Ihre Produktionsabläufe oder Labore. Je nach zeitlichem Rahmen können die Schüler aus dem vor Ort Erlebten eigene Ideen und Konzepte entwickeln und sie abschließend präsentieren (Stichwort: "Ingenieur/in, Wissenschaftler/in, Techniker/in für einen Tag").
Gastvorlesungen oder regelmäßige Vorträge an Schulen
Ob als regelmäßige Weihnachtsvorlesung, als Sommerevent am Ende eines jeden Schuljahres, praxisnahe Vorträge bereichern den regulären Unterricht. Nutzen Sie die Chance: Wecken Sie bei den Schülern und Schülerinnen Neugier und Faszination für wissenschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge. Ein direkter Bezug zwischen Schulstoff und Praxis gibt gleichzeitig Orientierung und motiviert die Schüler/innen dazu, mehr wissen zu wollen. Schülerbetriebspraktika sind inzwischen in einigen Schulformen integraler Bestandteil des Unterrichts.
Als Zusatzangebot sind sie eine wertvolle Praxiserfahrung für die Schüler/innen, denn Sie vermitteln nicht nur erste Einblicke in den Beruf, sondern auch Verständnis für betriebliche Abläufe und wirtschaftliche Zusammenhänge. Oft entsteht so der erste Kontakt zu einem zukünftigen Arbeitgeber. Gleichzeitig können Informationen zu den aktuellen Berufsbildern der Optischen Technologien praxisnah vermittelt werden.
Einrichtung von Experimentierstationen
Anspruchsvolle Schulversuche können das Highlight jeder Unterrichtsreihe sein. Oft sind sie jedoch kostenintensiv und daher nur mit externer Unterstützung realisierbar. Sie sind Professor/in an einer Hochschule? Dann könnten Sie in Ihren Räumlichkeiten Experimentierstationen für Schüler/innen zur Verfügung stellen. Das Angebot kann sich dabei von einzelnen Versuchen im Laufe der Zeit zu einem Komplettangebot entwickeln, wie z. B. einem "LaserLab": Hier könnten Lehrer/innen die im Unterricht vermittelten theoretischen Grundlagen der Lasertechnik direkt mit der Praxis verknüpfen, vertiefen und einprägsam vermitteln.
Zusätzlich bietet sich den Schüler/innen die Möglichkeit, in ihrer lehrfreien Zeit - beispielsweise in einer Art "Sommerschule" - selbstständig ihr Wissen an den Experimentierstationen des LaserLabs zu vertiefen. Ein Vortrag oder ein Besuch eines thematisch passenden Unternehmens könnte das Spektrum abrunden. Ihre Studenten und Studentinnen übernehmen die Betreuung. Die Lehrer/innen vermitteln im Unterricht das theoretische Wissen, das zur Durchführung der Experimente nötig ist und passen ihre Versuchsbeschreibungen an das spezifische Niveau der Klasse an.
Unterstützung bei der Einrichtung von Technikwerkstätten oder Laboren in der Schule
Umgekehrt können Sie in Schulen dauerhaft Technikwerkstätten, Labore oder ein Forschungsprojekt einrichten, in denen Schüler/innen in ihrer Freizeit unter Anleitung von Lehrpersonal experimentieren können. Eine zeitlich limitierte Mitarbeit von Fachpersonal, Studenten und Studentinnen Ihrer Hochschule ist hier als Starthilfe denkbar.
Technische oder logistische Beratung bei größeren Projekten
Größere technische Herausforderungen können jedes Projekt gefährden. Oftmals genügt es der Schule, wenn ihr "on demand" eine Anlaufstation für technische oder logistische Hilfe in Ihrem Unternehmen oder Ihrem Institut zur Verfügung steht, z. B. zur Herstellung von elektrischen Schaltungen durch Ihr Fachpersonal, etc. Ist der Einstieg erstmal gelungen, entstehen aus solchen Kontakten häufig neue Projekte.
Sponsoring entsprechender Schulausrüstung
"Last but not least" ist auch die direkte finanzielle oder materielle Förderung sehr hilfreich. Sie kann auf die einmalige Unterstützung für den Kauf eines bestimmten Gerätes limitiert sein.
Sie sind Lehrer oder Lehrerin?
Unterstützung bei der Einrichtung von Technikwerkstätten oder Laboren in der Schule
Sie sind Koordinationslehrer/in und haben eine Idee für ein solches Projekt? Dann sprechen Sie doch die Unternehmen oder wissenschaftlichen Einrichtung Ihrer Region an. Vielleicht entwickelt sich daraus eine langfristige Partnerschaft. Die Kompetenznetze sind Ihnen dabei gerne behilflich.
Studienberatung für die älteren Schüler/innen
Niemand kennt die Hemmschwellen und Probleme der heutigen Schüler/innen besser als Studenten/Studentinnen bzw. junge Absolventen/Absolventinnen, die selbst die Schule erst vor wenigen Jahren verlassen haben. Laden Sie Studenten/Studentinnen und Absolventen/Absolventinnen Ihres Partnerlehrstuhls in Ihre Schule ein. Diese stellen sich den Fragen Ihrer Schüler/innen, berichten über ihre Motivation, ihre gemachten Erfahrungen oder den Einstieg ins Berufsleben, und zwar in der Sprache der Schüler/innen.
Vom Fachmessebesuch bis hin zur eigenen Ausstellung
Meist bieten Fachmessen an festgelegten "Schultagen" geführte Exkursionen über die Messe an. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie mit Ihren Schülern/innen die nächste Fachmesse.
Interessiert an der Ausstellung eigener erfolgreicher Projekte?
Die Messen stellen oft gesonderte Ausstellungsflächen für Schulen zur Verfügung - manchmal sogar kostenfrei. Sprechen Sie mit den Kompetenznetzen.
Welche Vorteile haben beide Partner von einer Kooperation?
Ihre Ausbildung: Mit Ihrem Engagement leisten Sie als Partner einen Beitrag zur Nachwuchssicherung, insbesondere des eigenen Unternehmens oder Instituts, helfen Hemmschwellen abzubauen, verbessern das Zusammenspiel von Schule und Wirtschaft bzw. von Schule und Hochschule, fördern weiche Faktoren wie Teamfähigkeit oder interdisziplinäres und wirtschaftsorientiertes Denken im Sinne eines ganzheitlichen Lernens und machen Informationen zu den Schwerpunkten der über 200 Lehrstühle und der Berufswelt der Optischen Technologien in den rund 1.000 deutschen Unternehmen der Optischen Technologien in der Schule zugänglich.
Ihre Schule: Erweitern und stärken so auch das Profil Ihrer Schule. Darüber hinaus wird die Kompetenz der Lehrer/innen im Umgang mit Optischen Technologien und anderen HighTech-Bereichen nachhaltig erhöht.
Ihr Standort: Als Unternehmer/in oder Hochschuldozent/in nehmen Sie aktiv an der Schulentwicklung teil. Sie ermöglichen der Schule ihre Angebote besser auf Themen der Wirtschaft und die spätere Berufswelt der Schüler/innen auszurichten. Ihre Projekte und Ihre Initiativen mit der Nachbarschule entwickeln sich zu einem positiven Standortfaktor.
Ihr Image: Ein derartiges soziales Engagement und regionales Wirken erzielt immer auch einen Imagegewinn für alle Partner, erzeugt eine regionale Medienwirkung und verbessert die Akzeptanz bei den Eltern und in der Bevölkerung; Schulen sind zentrale Kommunikationspunkte des regionalen Lebens. Darüber hinaus werden die entstandenen Projekte und damit Ihr Engagement regelmäßig auf regionalen Messen etc. präsentiert.
Ihre Mitarbeiter/innen: In der Regel werden Ihre Mitarbeiter/innen, Doktoranden/Doktorandinnen oder Studenten/Studentinnen diese Projekte mit Leben ausfüllen und tragen. Oftmals sind auch sie Schülereltern oder Initiator einer Partnerschaft. Sie präsentieren hierdurch Ihr Unternehmen bzw. Ihren Lehrstuhl. Dies fördert letztlich auch immer eine stärkere Verbundenheit mit Ihrem Unternehmen bzw. Lehrstuhl.
Die Optischen Technologien: Ihr Engagement unterstützt nachhaltig das Technologiefeld der Optischen Technologien, ohne Nachwuchs geht es nicht.